Eckhards Blog

Gut gekaut ist halb verdaut

Warum Verdauung schon im Mund beginnt.

 

Hand aufs Herz: Wie oft kaust du einen Bissen, bevor du ihn schluckst?

5-mal? 10-mal? Oder deutlich öfter?

Die meisten von uns dürften darauf keine Antwort haben. Wir essen schließlich jeden Tag und Kauen passiert ganz automatisch.

Dabei lohnt es sich, diesem scheinbar nebensächlichen Vorgang einmal etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn unsere Verdauung beginnt nicht erst im Magen oder Darm.

Sie beginnt bereits mit dem ersten Bissen.

Mach den Kau-Test

Nimm bei deiner nächsten Mahlzeit einmal ganz bewusst eine Nuss und kaue sie so, wie du es normalerweise tun würdest. Zähle dabei mit, wann der automatische Impuls zum Schlucken kommt.

Und dann probiere es ein zweites Mal.

Diesmal kaust du weiter, als Orientierung vielleicht 20- bis 30-mal und beobachtest, was passiert.

Aus der festen Nuss entsteht nach und nach ein weicher Brei. Der Geschmack verändert sich. Und vermutlich wirst du feststellen, dass du normalerweise deutlich früher geschluckt hättest.

 

Genau hier beginnt Verdauung.

Was beim Kauen eigentlich passiert

Unsere Zähne zerkleinern die Nahrung mechanisch in immer kleinere Bestandteile. Dadurch vergrößert sich ihre Oberfläche und die Nahrung wird auf die nächsten Verdauungsschritte vorbereitet.

Gleichzeitig wird sie mit Speichel vermischt.

Und Speichel kann wesentlich mehr, als Nahrung nur anzufeuchten: Er macht sie gleitfähig, unterstützt unsere Geschmackswahrnehmung und enthält unter anderem das Verdauungsenzym α-Amylase.

Dieses beginnt bereits im Mund damit, Stärke aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln aufzuspalten.

Während wir kauen, passieren also gleichzeitig zwei wichtige Dinge:

Die Nahrung wird mechanisch zerkleinert und die Verdauung bestimmter Kohlenhydrate beginnt bereits enzymatisch.

Aus dem ursprünglichen Bissen entsteht schließlich ein weicher, gut eingespeichelter Speisebrei, den wir schlucken können.

 

Der alte Satz „Gut gekaut ist halb verdaut“ bekommt damit gleich eine ganz andere Bedeutung.

Warum unser Verdauungssystem davon profitiert

Unser Verdauungssystem leistet jeden Tag Schwerstarbeit.

Gleichzeitig kennen viele Menschen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Druck im Bauch oder einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt. Dabei können wir unserem Verdauungssystem eine Aufgabe erleichtern:

Wir können die Nahrung bereits dort gut vorbereiten, wo die Verdauung beginnt – im Mund. Wer nur wenige Male kaut und größere Stücke schluckt, verkürzt genau diese erste wichtige Vorarbeit.

Gründliches Kauen dagegen zerkleinert die Nahrung, vermischt sie mit Speichel und bereitet sie bestmöglich auf die weiteren Verdauungsschritte vor.

Und dafür brauchen wir weder ein Nahrungsergänzungsmittel noch eine besondere Ernährungsform.

Nur etwas mehr Zeit.

Gründlicher kauen kann auch beim Sattwerden helfen. 

Und diese zusätzliche Zeit hat noch einen weiteren Vorteil.

 

Unser Sättigungsgefühl entsteht nicht in dem Moment, in dem der erste Bissen im Magen landet. Während wir essen, tauschen Verdauungssystem und Gehirn fortlaufend Informationen aus. Nach und nach entsteht das Signal:

Ich habe genug gegessen.

Wer sehr schnell isst, kann bereits eine größere Menge aufgenommen haben, bevor diese Signale bewusst wahrgenommen werden.

Auch Untersuchungen zeigen, dass intensiveres Kauen und langsameres Essen die aufgenommene Nahrungsmenge beeinflussen können.

Gründlich zu kauen bedeutet deshalb nicht nur, die Nahrung besser auf ihre weitere Verdauung vorzubereiten.

Es gibt uns auch mehr Zeit, unseren eigenen Körper wahrzunehmen.

Sind 30 Kauvorgänge die magische Zahl?

Nein.

Eine Banane braucht selbstverständlich weniger Kauarbeit als eine rohe Möhre, Vollkornbrot oder Nüsse.

20 bis 30 Kauvorgänge können deshalb eine gute Übung sein, keine starre Regel.

Noch einfacher ist es, auf die Konsistenz zu achten:

Ist mein Essen noch grob und stückig, wenn ich schlucke? Oder ist daraus bereits ein weicher, gut eingespeichelter Speisebrei geworden?

 

Wer das einige Male bewusst ausprobiert, entwickelt schnell ein Gefühl dafür.

Probier es heute aus

Nimm dir bei deiner nächsten Mahlzeit einen einzigen Bissen und beobachte:

Wie oft kaue ich normalerweise?

Dann kaue bewusst länger und achte darauf, wie sich Konsistenz und Geschmack verändern.

Vielleicht isst du dadurch langsamer. Vielleicht nimmst du deine Sättigung früher wahr. Vielleicht bemerkst du einfach nur, wie schnell du normalerweise schluckst.

All das beginnt mit einer kleinen Veränderung, die wir jeden Tag mehrfach ausprobieren können.

Denn wir beschäftigen uns viel damit, was wir essen.

Vielleicht sollten wir uns hin und wieder auch daran erinnern, was unser Körper mit diesem Essen machen muss.

 

Und dabei können wir ihn schon mit dem ersten Bissen unterstützen.

 

Um Deiner Verdauung einen Kickstart zu geben und sie auch dauerhaft zu unterstützen, haben wir diese Produkte zusammengestellt:

Deine Tinktur für neue Leichtigkeit

Exklusive 15% mit Code: fasteninfos15

Anregende Bitterkräuter aktivieren Deine innere Mitte und bringen Dich wieder in Balance. Für Dein gutes Bauchgefühl!

  • 100% Rohkost
  • 600 Tropfen für 4 Wochen
  • mit Schafgarbe, Mariendistel und Enzian
  • aus kontrolliert biologischer Wildsammlung

Hoch wirksame, mehrstufig fermentierte Bitterstoffe in einzigartiger Tinktur

Exklusiver 10% Code: fasteninfos10

Von Ernährungswissenschaftlern entwickelt und fair in Deutschland hergestellt:

  • Synergie aus fermentierten Bitterstoffen und effektiven Mikroorganismen
  • Einzigartiger Enzym-Ferment-Komplex
  • Ohne Zusatz von Alkohol
  • 100% Rohkostqualität

Deine Auszeit für Körper und Geist

Exklusiver 10% Code: eckhardheumeyer-j7b8h8k9

Fastenbox für 5 bis 7 Tage mit basischen Gerichten, die Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder einstimmen:

  • Vollkorn-Zutaten
  • Ohne Füllstoffe
  • Ohne Zusatzstoffe
  • 100% Bio-Qualität
  • 100% Vegan
  • schnell gekocht, doch frisch und gesund!

Über den Autor:

Eckhard Heumeyer
– Ernährungsberater, Yogalehrer, Fastenleiter, Buchautor
 
Meine persönliche Fastenerfahrung beträgt inzwischen über 40 Jahre. Die erste Fastengruppe kam bereits 1986 zusammen.
Durch die Einbindung von körperlichen, theoretischen und entspannenden Elementen (Körper – Geist – Seele) verfolgen meine Seminare einen ganzheitlichen Ansatz, der die Grundlage für eine erfolgreiche Lebensumstellung bildet.