Imitierendes Fasten, auch als Scheinfasten bekannt, geht auf den Langlebigkeitsforscher Prof. Valter Longo zurück. Er hat das imitierende Fasten zusammen mit seinem Forschungsteam an der University of Southern California entwickelt.

Beim imitierenden Fasten handelt es sich um ein fünftägiges Programm mit einer reduzierten Kalorienzufuhr. Der imitierende Fastenplan ist reich an ungesättigten Fettsäuren, enthält eine begrenzte Anzahl komplexer Kohlenhydrate mit geringer glykämischer Last und nur wenig Eiweiß.

Dies bringt unsere beiden Gegenspieler mTor und AMPK in ein gesundes Gleichgewicht: mTor wird gehemmt und AMPK wird stimuliert. Dadurch wird die Autophagie angeregt und man gelangt in die Ketose.

Da täglich Kalorien und auch Eiweiß (wenn auch in geringen Mengen) zugeführt werden, wird auch einem Muskelabbau entgegengewirkt. Beim imitierenden Fasten wird daher weniger Muskelmasse abgebaut als bei Fastenformen, bei denen komplett auf Nahrung verzichtet wird.

Imitierendes Fasten hat viele positive Auswirkungen auf den Körper, auf die wir gleich näher eingehen. Schon nach einmaliger Durchführung. Wenn du danach in alte Gewohnheiten zurückfällst, lassen die positiven Effekte aber auch schnell wieder nach. Um die Effekte möglichst lange aufrechtzuerhalten, solltest du dich nach dem imitierenden Fasten möglichst gesund ernähren. Eine pflanzenbetonte, ballaststoffreiche Ernährung, eventuell in Kombination mit Intervallfasten, ist in der Hinsicht sehr zielführend.

Für den langfristigen Erfolg ist auch sinnvoll, imitierendes Fasten regelmäßig zu praktizieren. 4-mal pro Jahr ist ein sehr guter Rhythmus. Mindestens alle 6 Monate oder 2-mal jährlich wird empfohlen, wenn Du davon langfristig profitieren möchtest. Je nach Verfassung kann imitierendes Fasten auch öfters bis maximal 1-mal pro Monat durchgeführt werden.

Die Wirkung des imitierenden Fastens

Das imitierende Fasten nach Valter Longo ist mittlerweile gut erforscht. Es gibt zahlreiche präklinische Studien an Mäusen und mittlerweile sogar 21 klinische Studien am Menschen.

Verlangsamt den Alterungsprozess

Nein, imitierendes Fasten macht uns nicht unsterblich. Aber es scheint das Unmögliche möglich zu machen: In einer sehr hochwertigen Studie konnte es das biologische Alter der Probanden um 2,5 Jahre reduzieren! Und zwar nach nur drei Runden imitierenden Fastens.[1]

Wenn es darum geht, den Alterungsprozess aufzuhalten, spielen körpereigene Stammzellen eine wichtige Rolle. Sie sind unsere kleinen Jungbrunnenhelfer. Doch was hat es damit auf sich?

Stammzellen sind diejenigen Zellen unseres Körpers, aus denen durch Zellteilung unterschiedliche Zelltypen werden können. Damit sind sie in ihrer Funktion noch nicht auf ein bestimmtes Organ oder einen bestimmten Zelltyp festgelegt.

Stammzellen sind also sehr vielseitig und haben enormes Potenzial.

Man unterscheidet embryonale von adulten Stammzellen.

Embryonale Stammzellen werden aus der befruchteten Eizelle gebildet. Sie sind der Ursprung für die zahlreichen Zelltypen, aus denen unsere Organe bestehen.

Als Erwachsene haben wir keine embryonalen Stammzellen mehr, aber dafür adulte Stammzellen. Sie bleiben lebenslang erhalten. Mithilfe von adulten Stammzellen können Zellen ersetzt werden: Neue Zellen werden gebildet und alte Zellen sterben ab. Sie sind allerdings nicht so vielseitig wie embryonale Stammzellen. Die meisten können nur Zellen eines bestimmten Organs oder Gewebes ersetzen. Doch auch dies ist im Hinblick auf die regenerative Therapie ein kleiner Hoffnungsträger.

Mit zunehmendem Alter nimmt allerdings die Produktion von Stammzellen in unserem Körper ab. Interessant im Rahmen der Zellverjüngung ist der Erhalt der Leistungsfähigkeit und Produktionsfähigkeit solcher Zellen.

Hier kommt Fasten ins Spiel: Bei Mäusen konnte gezeigt werden, dass sich adulte, gewebespezifische Stammzellen unter Nahrungsknappheit erneuern und regenerieren können. Das hat viele positive Auswirkungen auf den Körper wie eine Stärkung des Immunsystems, ein verjüngendes Erscheinungsbild der Haut, Krankheitsprävention und möglicherweise die Selbstheilung geschädigter Organe. Dies ist ein guter Grund, die Produktion adulter Stammzellen zu fördern und dadurch von innen heraus jung und vital zu werden.

Fördert die Gehirngesundheit und kann neurodegenerative Erkrankungen vorbeugen

Imitierendes Fasten wirkt sich auf verschiedene Art und Weise positiv auf die Gehirngesundheit aus.

Reduktion von Entzündungen

Chronische Entzündungen schaden dem ganzen Körper und können den Alterungsprozess vorantreiben. Das Gehirn ist Entzündungen gegenüber jedoch besonders empfindlich und sie können neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. Imitierendes Fasten kann Entzündungen entgegenwirken, was sich positiv auf die Gehirngesundheit auswirkt.[2]

Förderung der Autophagie

Du hast ja bereits gelernt, dass Autophagie ein wichtiger Recyclingprozess ist, der hilft, Zellmüll zu beseitigen. Bei Demenz ist der Prozess der Autophagie gestört. Das scheint dafür zu sorgen, dass sich z. B. bei Alzheimer amyloide Plaques im Gehirn bilden, die für die Erkrankung verantwortlich sind.

Da Fasten die Autophagie anregt, kann es dazu beitragen, die Bildung amyloider Plaques zu hemmen.[3]

Förderung von Wachstumsfaktoren im Gehirn

Imitierendes Fasten kann die Produktion des Wachstumsfaktors BDNF anregen.[4] BDNF schützt Nervenzellen im Gehirn und kann deren Regeneration fördern. Dadurch werden sie allgemein widerstandsfähiger. Studien konnten zeigen, dass imitierendes Fasten die kognitiven Fähigkeiten verbessern kann, was wahrscheinlich durch die Bildung von BDNF geschieht.

Verbesserung der mitochondrialen Funktion

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen, die für die Energieproduktion verantwortlich sind. Imitierendes Fasten kann dafür sorgen, dass sie effizienter arbeiten. Außerdem kann Fasten die Neubildung von Mitochondrien anregen.[5] Dadurch wird das Gehirn besser mit Energie versorgt und resistenter gegen Stress.

Gemeinsam sorgen diese Mechanismen dafür, dass die kognitiven Fähigkeiten länger erhalten bleiben. Gleichzeitig wird das Risiko für altersbedingte kognitive Beeinträchtigungen und neurodegenerative Erkrankungen gesenkt.[6]

Wirkt Diabetes entgegen

Fasten ist vermutlich die wirksamste Waffe im Kampf gegen Diabetes. Sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung. Denn es setzt an der Ursache an, indem es Insulinresistenz entgegenwirkt. Jede Art von Fasten sorgt dafür, dass Fett in der Leber abgebaut wird. Meist innerhalb kurzer Zeit, bevor sich der Gewichtsverlust auf der Waage deutlich bemerkbar macht. Dadurch kann die Leber aufatmen und ihren Funktionen im Zucker- und Cholesterinstoffwechsel wieder besser nachgehen. Dadurch sinken der Blutzucker, Blutfettwerte (Triglyceride), Cholesterin- und Entzündungswerte.

Imitierendes Fasten ist bei Diabetes ähnlich effektiv wie andere Fastenmethoden, aber leichter durchführbar. Denn reines Fasten kann bei Diabetes eine große Herausforderung sein. In Studien können monatliche 5-tägige imitierende Fastenkuren den Blutzucker innerhalb weniger Monate signifikant senken. Oftmals bei gleichzeitiger Reduktion der Medikamentendosis.[7][8]

Wichtiger Hinweis: Da imitierendes Fasten stark blutzuckersenkend wirkt, darf es bei Diabetes nur unter ärztlicher Betreuung durchgeführt werden. Denn sonst kann es leicht zu einer lebensgefährlichen Unterzuckerung kommen.

Schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind stark mit Diabetes assoziiert. Menschen mit Diabetes haben oft Bluthochdruck, schlechte Cholesterin- und erhöhte Blutfettwerte. Gemeinsame Ursache von Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen scheint Insulinresistenz zu sein.[9]

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Fasten auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sehr gut entgegenwirken kann. Es ist sehr effektiv, wenn es darum geht, den Blutdruck zu senken. Und wie bereits angesprochen, verbessert es Cholesterin- und Blutfettwerte, die für die Herz-Kreislauf-Gesundheit von großer Bedeutung sind. Imitierendes Fasten kann LDL-Cholesterin und Triglyceride senken. Zu hohe Werte erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig kann es HDL-Cholesterin erhöhen, was als herzschützend gilt.[10]

Wirkt Übergewicht und Bauchfett entgegen

Dass Fasten beim Abnehmen hilft, ist wohl nicht verwunderlich. Da man beim imitierenden Fasten nur sehr wenig Kalorien zu sich nimmt, nimmt man unweigerlich ab. Das heißt jedoch nicht, dass man das Gewicht halten und langfristig schlanker sein kann.

Tatsächlich legt man nach einer 5-tägigen imitierenden Fastenkur den Großteil des Gewichts meist innerhalb kurzer Zeit wieder zu.

Langfristig erleichtert imitierendes Fasten aber dennoch das Abnehmen. Denn es senkt den Insulinspiegel und fördert die Stoffwechselgesundheit. Somit wirkt es den Ursachen von Übergewicht entgegen und hilft, den Appetit unter Kontrolle zu bekommen.[11]

Kurz gesagt, fördert imitierendes Fasten die metabolische Flexibilität. Metabolisch flexibel zu sein bedeutet, leicht zwischen Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel wechseln zu können. Man kann also sowohl Kohlenhydrate als auch Fett problemlos als Energiequelle nutzen. Dadurch fällt es leichter, auf die Fettreserven zuzugreifen. Aus diesem Grund fällt auch das Fasten mit etwas Übung immer leichter.

Da imitierendes Fasten den Insulinspiegel senkt, erleichtert es auch den Abbau von Bauchfett.[12] Dieses ist besonders problematisch, da es entzündungsfördernd ist und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark erhöht.

Um mit imitierendem Fasten dauerhaft Gewicht zu verlieren, muss es regelmäßig durchgeführt werden. Je nach Ziel empfiehlt sich mindestens 2-mal jährlich bis monatlich.

Zwischen den Fastenkuren ist es sinnvoll, Intervallfasten zu praktizieren. Beim Intervallfasten ist man täglich in einem begrenzten Essensfenster und fastet für den Rest des Tages. Dies fördert ebenfalls die metabolische Flexibilität und hilft, die positiven Effekte der imitierenden Fastenkur länger aufrechtzuerhalten. Auch eine gesunde, pflanzenbetonte Ernährung kann dabei unterstützend helfen.

Kann Autoimmunerkrankungen lindern

Bei einer Autoimmunerkrankung greifen körpereigene Antikörper verschiedene Organe und Gewebe an. Dies kann verheerende Folgen haben. Außerdem fördern Autoimmunerkrankungen chronische Entzündungen, die dem ganzen Körper schaden.

Autoimmunerkrankungen sind durch einer Überaktivierung des Immunsystems gekennzeichnet. Imitierendes Fasten wirkt entzündungshemmend und kann der Überaktivierung entgegenwirken.[13]

Außerdem kann sich imitierendes Fasten positiv auf die Darmflora auswirken. Eine Dysbiose im Darm scheint bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen eine wichtige Rolle zu spielen.[14]

Es gibt erste vielversprechende Studien, die imitierendes Fasten bei Autoimmunerkrankungen untersuchen. In einer klinischen Studie mit Multiple Sklerose Patienten konnte sich imitierendes Fasten positiv auf die Erkrankung auswirken und Symptome lindern.[15]

Kann Krebs vorbeugen und die Nebenwirkungen von Chemotherapie reduzieren

Es gibt viele Hinweise darauf, dass imitierendes Fasten Krebs vorbeugen kann. Denn es kann sich positiv auf Marker auswirken, die mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung stehen.

Wie Du bereits gelernt hast, kann imitierendes Fasten den Insulinspiegel sehr gut senken und Insulinresistenz entgegenwirken. Ein hoher Insulinspiegel stimuliert den Wachstumsfaktor IGF-1- IGF-1 fördert die Zellteilung und kann auch die Vermehrung von Krebszellen stimulieren.

Insulinresistenz fördert außerdem chronische Entzündungen, die das Risiko für Krebs erhöhen. Insulinresistenz und Übergewicht sind mit einer erhöhten Krebsrate assoziiert.

Imitierendes Fasten fördert auch Regeneration von Zellen und die Reparatur des Erbguts (der DNA). Dadurch werden Mutationen in der DNA, die zu Krebs führen können, rechtzeitig repariert.[16]

Auch bei der Krebstherapie kann imitierendes Fasten unterstützend wirken. Insbesondere bei Chemotherapie gibt es sehr gute Daten.

Ein großes Problem bei Chemotherapie ist, dass sie nicht nur auf Krebszellen, sondern auf alle Körperzellen wirkt. Deswegen verursacht sie meist verheerende Nebenwirkungen. Imitierendes Fasten kann diese Nebenwirkungen verringern.

Denn Fasten hemmt die Vermehrung gesunder Zellen. Stattdessen gehen sie in einen Regenerationsmodus über. Dadurch sind sie vor Chemotherapie besser geschützt.

Außerdem kann imitierendes Fasten nach der Chemotherapie die Regeneration des Immunsystems fördern, das durch Chemotherapie stark angegriffen wird.

Erste Studien liefern sehr vielversprechende Ergebnisse. Es konnte gezeigt werden, dass imitierendes Fasten Nebenwirkungen von Chemotherapie wie Müdigkeit, Übelkeit, Schwäche, Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit verringern und die allgemeine Lebensqualität während der Chemotherapie verbessern kann. In manchen Fällen kann imitierendes Fasten sogar die Effektivität der Chemotherapie verbessern.[17]

Wichtiger Hinweis: Bei einer Krebserkrankung und bei Chemotherapie darf imitierendes Fasten nur in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden. Krebs ist eine komplexe Erkrankung und Fasten ist nicht in allen Fällen zielführend.

Nebenwirkungen des imitierenden Fastens

Potenziell können auch Nebenwirkungen im Rahmen des imitierenden Fastens auftreten. Beispielsweise Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Mundgeruch nach Aceton, Schwindel, leichte Kreislaufprobleme oder ein verstärktes Hungergefühl. Oft kommt es auch zur „Keto-Grippe“, bei der vorübergehend grippe- oder erkältungsähnliche Symptome auftreten. Vor allem beim erstmaligen Wechsel in die Ketose kommt es zu solchen Symptomen. Nach dem dritten Tag sollten diese aber wieder abklingen.

Wenn Nebenwirkungen stark werden, sollte zunächst ein großes Glas Wasser (ggf. mit etwas Saft verdünnt) oder Tee getrunken werden. Bei großer Unsicherheit sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden. Falls ein Abbruch in Erwägung gezogen wird, sollte bedacht werden, den Körper nicht sofort zu überlasten und das Vorhaben langsam anzugehen.

Für wen imitierendes Fasten nicht geeignet ist

Imitierendes Fasten ist nicht für Kinder, schwangere und stillende Frauen geeignet. Bei Untergewicht (BMI < 18,5) ist imitierendes Fasten nur bedingt geeignet und sollte nur auf Anraten eines Arztes erfolgen.

Bei Diabetes und bei der Einnahme blutdrucksenkender Medikamente sollte imitierendes Fasten mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Das Prinzip hinter Lunvita

Mit Lunvita haben wir die ursprüngliche Form des imitierenden Fastens weiterentwickelt und optimiert.

1)        Kombination mit Intervallfasten

Die erste Mahlzeit wird erst mittags eingenommen, um die nächtliche Fastenzeit zu verlängern. Dadurch wird die Ketose vertieft und die Autophagie stärker stimuliert. Intervallfasten ist, ähnlich wie das imitierende Fasten, eine sehr effektive Methode, um Insulinresistenz entgegenzuwirken und mTor zu hemmen. Intervallfasten und imitierendes Fasten haben also eine synergistische Wirkung. Auch nach der 5-tägigen Fastenkur bietet sich Intervallfasten an, um die positiven Effekte länger aufrechtzuerhalten.

2)        Spermidinreiche Lebensmittel zur Steigerung der Autophagie

Spermidin ist ein natürliches, körpereigenes Polyamin. Durch biosynthetische Vorgänge wird es aus Aminosäuren unter anderem von unserem körpereigenen Mikrobiom (der Vielzahl von gesundheitsrelevanten Bakterien in unserem Darm) gebildet.

Mittlerweile wissen wir, dass Spermidin in all unseren Zellen zu finden ist. Es spielt eine wichtige Rolle im Wachstum und der Vervielfältigung körpereigener Zellen. Auch ist es an der Regulation der Immunantwort des programmierten Zelltodes (Apoptose) beteiligt und stellt ein wichtiges Antioxidans (Radikalfänger) im Rahmen der Entzündungsreaktion dar. Außerdem fördert das Polyamin als kalorienrestriktives Mimetikum die Autophagie im Körper, was wiederum den Alterungsprozess hemmt.

Der Bedarf an Spermidin steigt in bestimmten Lebensphasen wie der (früh-)kindlichen Entwicklung, nach operativen Eingriffen oder mit zunehmendem Alter. Dieser Bedarf kann vor allem im Alter nicht mehr ausreichend durch die körpereigene Produktion gedeckt werden. Doch glücklicherweise gibt es einige Lebensmittel, die hier Abhilfe schaffen können.

Wir möchten das Maximale der positiven Effekte erreichen. Mit diesem Hintergrundwissen achten wir bei Lunvita darauf, dass unsere Rezepte spermidinreiche Lebensmittel enthalten.

Spermidin gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel, allerdings ist die Einnahme umstritten. Eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus konnte wie bei vielen Ergänzungsmitteln bisher kaum gezeigt werden. Bei der Zufuhr des stark antioxidativen Polyamins über natürliche Lebensmittel konnten hingegen positive Nutzen gefunden werden.

Erste Studien zeigen, dass eine erhöhte Zufuhr an Spermidin über pflanzliche Nahrungsmittel das Risiko für altersbedingte Erkrankungen reduzieren und die Gesundheit langfristig und nachhaltig erhöhen kann. Eine Kohortenstudie mit 829 Teilnehmer*innen, welche über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet wurden, konnte darlegen, dass Spermidin unter 146 Nährstoffen dosisabhängig den größten positiven Effekt auf die Verjüngung des Organismus und damit die Gesamtmortalität zeigt. Eine weitere wissenschaftliche Studie zeigte, dass Spermidin unter 140 Lebensmittelsubstanzen den größten Effekt hat und Proband*innen, welche sich spermidinreich ernährten, lebten durchschnittlich länger. Spermidinreiche Ernährung kann dem altersbedingten Stoffwechselverfall entgegenwirken, zeigt kardio- und neuroprotektive Wirkungen und stimuliert in Tiermodellen die Krebsabwehr. Eine Hemmung der Autophagie durch beispielsweise kohlenhydratreiche oder eiweißreiche Nahrung kann Spermidin in seiner Wirkung negativ beeinträchtigen.

Daher ist eine erhöhte Spermidinzufuhr während des imitierenden Fastens zu empfehlen.

Im Folgenden findest du eine Liste spermidinreicher Lebensmittel, die dir hilft, deinen Bedarf auf natürliche und unverarbeitete Weise zu decken.

Spermidingehalt verschiedener Lebensmittel

Folgende Tabelle liefert eine Übersicht der besten Spermidinlieferanten:[18]

Lebensmittel                                                                                                          Spermidingehalt (mg/kg)

Kidneybohnen                                                                                                         19,5

Knollensellerie                                                                                      26,7

Kichererbsen                                                                                          28,8

Schwarzer Tee (Teeblätter)                                                        38,1

Grüne Erbsen (gekocht)                                                               65,2

Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge)                           88,6

Weizenkeime                                                                                          354

3)        Mentale Gesundheit

Lunvita ist ein ganzheitliches Konzept. Es geht nicht nur um Fasten durch Nahrungsverzicht, sondern auch darum, die mentale Gesundheit zu verbessern. Denn die mentale Gesundheit dient als Grundlage für die körperliche Gesundheit. Stressreduktion spielt hier eine wichtige Rolle. Denn Stress schadet der mentalen und körperlichen Gesundheit.

Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Jeder will zunehmend mehr Leistung bringen, vielfach über die eigenen Grenzen hinaus. Doch verlieren wir dabei oftmals Wichtiges aus den Augen. Wir möchten dir wieder ins Bewusstsein rufen, wie wichtig Zeit für dich, Zeit mit deinen Liebsten und ein guter Umgang mit Stresssituationen im Alltag sind. Ohne dir gezielt Pausen zu setzen, um deinem Kopf eine Auszeit von alltäglichen Belastungssituationen zu gönnen, kann es schnell zu ersten Symptomen eines Burnouts kommen.

Priorisiere deine Bedürfnisse

Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Angststörungen nehmen immer mehr zu.

Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen, ganzheitlichen Gesundheit und des Wohlbefindens. Dabei bedeutet dies keineswegs „nur“ die Abwesenheit psychischer Störungen. Vielmehr ist die mentale Gesundheit ein komplexes Konstrukt aus sozialen, strukturellen und individuellen Faktoren.

Wir können den Umgang mit Stress lernen und unsere Gesundheit fördern, bevor es zu spät ist. Dass die psychische Situation eines Menschen auch die körperliche Verfassung beeinflusst, ist wissenschaftlich gut belegt. Darum sollten wir den menschlichen Organismus immer als Ganzes betrachten. Sowohl Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung als auch psychische Determinanten wie etwa Selbstvertrauen, Wohlbefinden oder soziale Beziehungen sind von Bedeutung.

Unser modernes Leben stellt uns vor zahlreiche Möglichkeiten und Chancen, doch mit diesen steigt ebenso die Zahl der persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Durch Werbung und soziale Medien wird uns oft suggeriert, wie leicht es doch sei, voller Elan morgens um 6 Uhr aufzustehen, herausragende und produktive Arbeit zu leisten, um sich beruflich zu behaupten, täglich den Gang ins Fitnessstudio zu gehen, sich um all die Sorgen unseres sozialen Umfeldes zu kümmern, sich sozial zu engagieren und obendrein eine aufmerksame Mutter, Ehefrau und Hausfrau zu sein. Wir neigen zur Selbstoptimierung und die realitätsfernen Bilder der sozialen Medien führen nur dazu, dass wir uns schlecht, wertlos und unattraktiv fühlen.

Wir möchten unsere mentale Gesundheit fördern, um unseren Alltag zu erleichtern und für schwierige Lebenssituationen besser gewappnet zu sein.

Deine Fastenreise mit Lunvita

Der Lunvita-Kurs bietet dir alles, was du für deinen Neustart brauchst: eine Einkaufsliste, Rezepte für die Tage 1 bis 5 mit Nährwertangaben, wertvolle Hintergrundinformationen sowie Tipps und Tricks. Mithilfe der Rezepte reduzieren wir langsam deine Kalorien und achten auf ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis und eine ausreichende Zufuhr an Spermidin, um die Reinigung deines Körpers zusätzlich voranzutreiben. Lass dich von uns leiten und genieße das leichtere, unbelastete Körpergefühl.

Zusammensetzung der Mahlzeiten und Essenszeiten

Für den ersten Tag reduzieren wir deine Gesamtkalorien auf ca. 1.100 kcal. Für die Tage 2 bis 5 schließlich auf etwa 750–800 kcal. Die Mahlzeiten sind einzeln und auch im Gesamten ausgewogen, fettbetont, mit einem geringen Eiweiß- und Kohlenhydratanteil. Keine Angst – trotz der Kalorienrestriktion wirst du ausreichend satt werden. Grund hierfür ist die hohe Ballaststoff- und Fettmenge.

Bei Lunvita kombinieren wir imitierendes Fasten mit Intervallfasten, und zwar mit der 16:8-Methode. Dabei fastest du täglich für 16 Stunden und isst in einem Zeitraum von 8 Stunden. Viele lassen dabei gerne das Frühstück ausfallen.

Der Essensplan umfasst täglich zwei Mahlzeiten und einen Snack. Du kannst beispielsweise deine erste Mahlzeit um 12 Uhr und deine letzte am Abend um 19 Uhr zu dir nehmen. Nach 20 Uhr solltest du demnach keine Nahrung mehr aufnehmen.

Vorbereitung für deinen Neustart

Um dir deine Fastenwoche zu erleichtern, kannst du bereits vorab ein paar Dinge tun. Nimm dir gerne die zwei Tage Zeit, um dich in unsere Informationen einzulesen und durch Meal Prep die Woche entspannter zu gestalten. Viele Sachen lassen sich gut vorbereiten.

Natürlichkeit steht an erster Stelle

Lunvita soll dir helfen, trotz eines eingespannten Alltags einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu führen – und das so einfach wie möglich. Natürlichkeit ist uns wichtig, daher bestehen unsere Rezepte aus natürlichen, biologischen und unverarbeiteten Lebensmittel, die dir helfen, den Geschmack dieser farbenfrohen und nährstoffreichen Lebensmittel wiederzufinden. Dir soll dein Essen Spaß machen, es soll schön anzusehen und gleichzeitig voller natürlicher Geschmacksstoffe sein. Eine langfristige Umstellung sollte keine Qual sein, sondern Freude bereiten und ein vitaleres Lebensgefühl hervorrufen.

Hilfsmittel

Während des Fastens darfst du gerne auch eine Tasse Kaffee (schwarz) täglich genießen. Er fördert sogar zusätzlich die Autophagie. Wichtig hierbei ist nur der Verzicht auf (Pflanzen-)Milch und Zucker.

Außerdem kannst du unbegrenzt ungesüßte Kräutertees und Wasser trinken. Wenn du doch einmal Hunger bekommst, eignen sich bittere Teesorten wie Salbei, um dem Gefühl etwas entgegenzuwirken und zusätzlich den Sympathikus zu aktivieren. Hier gibt es auch „Bitterelixiere“ zu kaufen, die höher konzentriert sind. Schau dich im Internet einmal um und entscheide dich ggf. für ein qualitativ hochwertiges und biologisches Präparat.

Um die Entgiftung zu fördern, kannst du zudem auch Brennnessel- oder Minztees trinken. Schwarztee ist auch eine gute Wahl, da er verhältnismäßig reich an Spermidin ist.

Auch kannst du morgens mit einem Glas Wasser und einem Spritzer frischen Zitronensaft oder frischer Minze starten. Sowohl Zitrone als auch Ingwer lassen sich ideal im kalten oder warmen Wasser genießen. Wir empfehlen für den Ingwer eine etwas längere Ziehzeit in lauwarmem Wasser.

Ketose- und Körperumfangmessung

Um deine Erfolge für dich sichtbar zu machen, kannst du zu Beginn deiner Fastenreise sowie gegen Ende deinen Bauchumfang messen. Setze hierfür das Maßband auf Bauchnabelhöhe an und notiere dir die Zahl. Beachte jedoch, dass wissenschaftlich gesehen mit einer Gewichtsabnahme von ca. 2,5–3 kg gerechnet wird, jedoch auch ein großer Teil davon Körperwasser sein kann.

Für die Ketosemessung kannst du dir in der Apotheke recht kostengünstig sogenannte „Ketostix“ holen. Die Stix enthalten Enzyme, die auf Ketone, welche mit dem Urin ausgeschieden werden, reagieren. Hier kannst du gerne täglich messen, wie sich dein Stoffwechsel verhält. Fange dazu etwas Urin (idealerweise Morgenurin im nüchternen Zustand) in einem kleinen Behältnis auf und tauche den Teststreifen drei Sekunden ein. Anhand der Färbung innerhalb der ersten 15 Sekunden kannst du nun deinen Erfolg sehen. Wenn du sportlich aktiv bist, kannst du auch im Anschluss deinen Wert einmal messen, da Sport die Ketonbildung fördert.

Tipps & Tricks

Hier haben wir noch einige Tipps für dich, die dir deine Fastenreise erleichtern können.

1. Gönne dir auch mal eine Pause

Für deinen Körper kann die erstmalige Stoffwechselumstellung ein wenig anstrengend sein. Gönne dir daher regelmäßig Pausen! Das bedeutet: Raus aus dem Alltagsstress. Wie wäre es beispielsweise mit einem wohltuenden langen Bad, einem ausgiebigen Spaziergang, einer Yoga-Einheit oder einem Buch?

2. Gib deinem Körper Zeit

Wir helfen dir durch langsame Kalorienreduktion bei der Stoffwechselumstellung. Doch auch im Anschluss an diesen ersten Abschnitt Deiner Reise solltest du etwas langsam machen und deinen Körper nicht gleich mit Genussmitteln wie Süßigkeiten oder Alkohol überfordern. Neue, gesunde Gewohnheiten brauchen Zeit. In Studien wurde gezeigt, dass es im Schnitt 66 Tage dauern kann, bis diese zu einer automatischen, unbewussten Verhaltensweise geworden sind. Überstürze es also nichts und gib dir die Zeit, die es benötigt.

3. Bewegung für mehr Ausgleich

Bringe deinen Stoffwechsel in Schwung. Zum Beispiel mit Treppensteigen anstelle des Aufzugfahrens. Gehe morgens zum Wach werden eine kurze, zügige Runde in der frischen Morgenluft spazieren oder beginne den Tag mit einem knackigen 15-Minuten-Workout. Du wirst sehen, dass dein Tag produktiver wird und du einen besseren Fokus findest. Außerdem hilft dir körperliche Aktivität bei der Stärkung des Immunsystems und einem besseren Körpergefühl. Die Ausschüttung der Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin sorgen für ein Stimmungshoch. Versuche, immer wieder etwas leichte Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Das sorgt für einen körperlichen und psychischen Ausgleich.

4. Trinken macht die Zellen geschmeidig

Dein Körper verliert ständig Wasser durchs Schwitzen, den Atemvorgang oder Urinieren. Das ist natürlich und physiologisch. Diese Verluste müssen wir durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt wieder zu uns nehmen, da sonst u. a. die Verdauung sowie Ausscheidung von Toxinen erschwert wird. Organe wie Gehirn, Herz und Lunge können so in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt auch für eine jüngere, strahlendere Haut. Achte darauf, dass du mindestens 2–3 Liter reine Flüssigkeit am Tag zu dir nimmst. Verzichte hierbei, vor allem während der 5 Tage, auf Softdrinks, Alkohol und generell gesüßte Getränke. Neben Wasser kannst du gerne auch ungesüßten Tee zu dir nehmen. Eine Tasse Kaffee (schwarz!) ist ebenfalls erlaubt, fördert gleichzeitig die Autophagie und hilft bei der Sättigung.

5. Lunvita ist keine Diät

Das Wort Diät kommt ursprünglich aus dem Griechischen, dort bedeutete „Diata“ so viel wie „Lebensweise“ oder „Lebensführung“. Heute wird darunter viel mehr die Variabilität von Ernährungsformen verstanden, welche sich von der üblichen Ernährung abgrenzen. Oftmals wird dies mit dem Abnehmen verbunden. Wir möchten das ursprüngliche Verständnis der Lebensweise wieder aufgreifen und dir mit Lunvita helfen, deine Gesundheit zu fördern und nachhaltig ein vitales, ausgeglichenes Leben zu führen.

Tag für Tag zu mehr Gesundheit

Wir haben fünf verschiedene Fastenpläne für dich entwickelt. Suche dir einfach den aus, der dir von den Rezepten her am ehesten zusagt.

Erster Tag

Heute beginnt deine Reise zu mehr Gesundheit – wir hoffen, du bist genauso gespannt und voller Vorfreude wie wir!

Für den ersten Tag haben wir deine Gesamtkalorien bereits auf 1.100 kcal gesenkt. So erleichtern wir deinem Körper die Umstellung vom Zucker- in den Fettstoffwechsel und tasten uns langsam an die reduzierte Kalorienmenge heran. Bei unseren Rezepten achten wir für dich auf ein optimales Makronährstoffverhältnis und gleichzeitig ausreichend Sättigung.

Zweiter Tag

Geschafft! Der erste Tag und damit der erste Schritt ist getan. Heute reduzieren wir deine Gesamtkalorien weiter auf ca. 750–800 kcal. Die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse wird weiter reduziert. Genau das ist unser Ziel! Der Spiegel der Wachstumshormone soll möglichst konstant niedrig gehalten werden. Dein Körper beginnt schließlich auf die Glykogenreserven in Muskeln und Leberzellen zurückzugreifen, um weiterhin Energie für diverse Körperfunktionen zur Verfügung zu stellen. Doch keine Angst, im Laufe der Tage stellen sich Deine Organe auf die Energiegewinnung aus dem Nahrungsfett und Körperfettreserven um.

Der zweite Tag kann in Bezug auf dein Hungergefühl und potenziell auftretende Nebenwirkungen herausfordernd sein. Bleibe dennoch dran, es wird sich lohnen und dein Körper wird sich schnell an die Umstellung gewöhnen.

Dritter Tag

Es ist Halbzeit! Da die Glykogenspeicher mittlerweile gut geleert sind, schaltet dein Körper in den Fettstoffwechsel und nutzt nun die Ketonkörper Acetoacetat, Aceton und Beta-Hydroxybutyrat (BHB) als alternative Energiequelle. Es stellt sich eine Art „Überlebensmodus“ ein, welcher durch Reizsetzung unsere Schutzsysteme aktiviert. Heute solltest du auch eine deutlichere Farbveränderung deiner Ketostix erkennen. Auch potenzielle Nebenwirkungen sollten nun wieder abklingen. Es geht bergauf! Wie fühlst du dich?

Vierter Tag

Autophagie-Power!

Spätestens nach 72 Fastenstunden läuft die Autophagie auf Hochtouren. Die Selbstheilungs-, Reinigungs- und Recyclingsprozesse sind aktiviert und die Stammzellproduktion wird angeregt. Auch macht sich dies anhand von Verbesserung deiner Entzündungsmarker und Zellwachstumsfaktoren im Blut bemerkbar. Deinem Ziel in ein gesundes langes Leben steht also bei regelmäßiger Anwendung nichts mehr im Wege!

Fünfter Tag

Super, du hast es fast geschafft!

Heute ist der letzte Tag deiner 5-Tage-Reise. Horche noch einmal tief in dich hinein: Wie geht es dir? Wie haben sich die letzten Tage für deinen Körper angefühlt? Lasse die Woche Revue passieren und teile gerne Deine Erfahrungen mit uns.


[1] https://www.nature.com/articles/s41467-024-45260-9

[2] https://www.cell.com/cell-reports/pdf/S2211-1247(22)01258-X.pdf

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10377404/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6694382/

[5] https://www.nature.com/articles/s41419-023-06348-0

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26094889/

[7] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/2020/6615295

[8] https://link.springer.com/article/10.1007/s00125-024-06137-0

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC380256/

[10] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/2020/6615295

[11] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33512641/

[12] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10247368/

[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5862044/

[14] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29874567/

[15] https://www.cell.com/cell-reports/pdf/S2211-1247(16)30576-9.pdf

[16] https://www.cell.com/trends/cancer/abstract/S2405-8033(22)00268-0

[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7311547/

[18] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3022763/